Schwingungsschutz

Man unterscheidet zwischen
  • persönlichem
  • organisatorischem und
  • technischem
Schwingungsschutz.

Zum persönlichen Schwingungsschutz zählt z.B. das Tragen von Antivibrationshandschuhen (Christ 2007). Mit einer organisatorischen Maßnahme wie z.B. die Reduzierung der täglichen Expositionszeit, kann die tägliche Belastung effektiv vermindert werden.

Die effektivste Schwingungsminderung wird über den technischen Schwingungsschutz, d.h. die Durchführung von technischen Schwingungsminderungsmaßnahmen direkt am Arbeitsgerät, erreicht (Kaulbars 2003). Inzwischen gibt es eine Vielzahl von Arbeitsgeräten auf dem Markt, die über schwingungsmindernde Systeme verfügen, wie z.B. Motorsägen, bei denen die Griffe vom Verbrennungsmotor mittels Elastomere entkoppelt wurden oder Hand-Hämmer mit entkoppltem Hammerkopf oder Stielen aus speziellem Material (Bild 15).

Inzwischen sind Hilfsmittel wie z.B. der Winkelschleiferflansch Rhoducer der Firma Rhodius Schleifwerkzeuge GmbH Co. KG auf dem Markt, die es erlauben, auch nachträglich die Vibrationen von Handgeräten zu reduzieren (RIEDEL et al 2008) (Bild 16).

 

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